Heilpraktikerin Helga Peters
 

Fasten

Gewinn durch Verzicht

Fasten ist weit mehr als etwa nur ein Mittel zum Abnehmen. Es kann dazu verhelfen, ein neues Verhältnis zur Welt und zu unserem Leben zu gewinnen. Eine Frühjahrsfastenkur fördert die "Entgiftung" des Körpers.

Denken wir nur an die belastende Wirkung üppiger Mahlzeiten einerseits, und an die Erfahrungen andererseits, daß bereits wenige Entlastungs-oder Fastentage zu unserem Wohlbefinden beitragen. Durch regelmäßige Diät- oder Fastentherapien wird der erhöhte Blutdruck gesenkt, Herz und Kreislauf regulieren sich, rheumatische Erkrankungen und zahlreiche andere Probleme finden in einer solchen Entlastung häufig eine Lösung. Auch die sogenannten "Stoffwechselentgleisungen"regulieren sich.
Während des Fastens verliert der Körper vorwiegend Wasser. Dies bewirkt den oft dramatisch empfundenen Verlust an Gewicht in der ersten Zeit des Fastens. Was den Energie-haushalt des Körpers betrifft, so werden zuerst die in der Leber gespeicherten Zuckervorräte, d.h. Kohlehydrate mobilisiert. Dann erst geht es an die zumeist reichlichen Fettdepots.
Fasten soll reinigen und aufbauen, läutern im besten Sinne und das Schlechte absondern.
Um eine solche körperliche Läuterung zu bewerkstelligen, muß der Stoffwechsel intakt sein und seine wichtigsten Helfer, die "Vitalstoffe" zur Verfügung haben. Wer deshalb über die heute übliche Wirkstoffversorgung beim Fasten
(Frischsäfte, Gemüsebrühe) hinaus etwas tun möchte, um weitgehend alle denkbaren Risiken auszuschalten, der sollte für eine solche "Grundversorgung" des Organismus in erster Linie Lebensmittel auswählen, die sich durch überdurchschnittliche Wirkstoffdichte auszeichnen.
Gut geeignet sind auch die sogenannten Nahrungsmittelergänzungen, die ausgewogene Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und Coenzym Q 10, um nur einige zu nennen, enthalten. Diese können nach Lebensalter, körperlicher Belastung, sowie arbeitsbedingten Streß individuell zusammen gestellt werden.

Zum Schluß ein Satz, der schon die Medizin des antiken Griechenlands prägte:

"Pantra rhei - alles fließt......"


Warum Fasten?
Die meisten Menschen fasten, weil sie an Gewicht verlieren wollen. Dazu ist zu sagen: Eine Fastenkur ist ein idealer Weg, um schnell abzunehmen.
Aber: Danach nimmt man schnell wieder zu und erreicht innerhalb kurzer Zeit das Ausgangsgewicht, wenn es zu keiner Nahrungsumstellung kommt. Andererseits kann aber gerade die Erkenntnis, durch das Fasten einiges von dem lästigen Übergewicht losgeworden zu sein, dazu motivieren, sich in Zukunft bewußter zu ernähren.

Bewußtes Fasten kann bei zahlreichen Krankheiten sehr wirksam sein, weil es die Organe entlastet und manche Leiden regelrecht "aushungert". Auch heute wird noch - und inzwischen wieder vermehrt - aus spirituellen und religiösen Gründen gefastet. Durch Fasten verändert sich unser Bewußtsein, wir werden offener für geistige Dinge. Diese Art des Fasten ist entweder an die kirchlichen Fastentage gebunden, als Vorbereitung auf die großen Kirchenfeste wie Ostern und Weihnachten, oder es wird freiwillig durchgeführt, auch von Menschen, die keiner Konfession angehören. Aus welchen Gründen auch gefastet wird, in den meisten Fällen wird man nicht nur eine körperliche, sondern auch eine innere "Leichtigkeit" feststellen können. Diese für viele Menschen neuartige Empfindung wird fast durchweg als positiv empfunden. Oft fühlen sich die Betroffenen sogar leistungsfähiger als bei normaler Ernährung. Eine weitere Tatsache, die die wohltuende Wirkung des Fastens auf den Körper, Geist und Seele bestätigt, ist, daß sehr viele Menschen, die einmal, freiwillig oder aus gesundheitlicher Notwendigkeit, gefastet haben, mehr oder weniger regelmäßig immer wieder Fastenzeiten einlegen, um diese positive Erfahrung zu wiederholen. Das Heilfasten hilft vor allem als begleitende Maßnahme bei den folgenden Erkrankungen:

Allergien: Die allgemeine Verfassung kann durch das Fasten gebessert werden.

Atemwegserkrankungen: Bronchialasthma, chronischer Rachen-, Luftröhren- und Nasenkatarrh.

Augenkrankheiten: Netzhautentzündungen, grüner Star, Regenbogenhaut-entzündung.

Blutveränderungen: Hervorgerufen durch Mandel- u. Zahnwurzelentzündungen, Mittelohrentzündung.

Drüsenstörungen: Funktionsstörung der Eierstöcke und Schilddrüse.

Frauenkrankheiten: Menstruationsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, aber auch bei Muskelgeschwülsten in der Gebärmutter.

Hautkrankheiten: Ekzeme, Nesselsucht, Psoriasis (Schuppenflechte), Akne.

Herz- und Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Blutgefäße, Herzasthma, Herzkranzverengung, zu hoher und zu niedriger Blutdruck, Stauungen im Blut- und Lymphgefäßsystem, Folgezustände von Venenentzündungen und Thrombose, Kreislaufstörungen, beginnende Arterienverkalkung sowie verschieden Alterserscheinungen. Durch die Entwässerung, die beim Fasten eintritt, wird der Kreislauf entlastet, die Dehnung des Herzens wird geringer, und die damit verbundenen Angstzustände lassen nach.

Lebererkrankungen: Die Leber reagiert sehr rasch auf Fasten. Leberschwellunge geht zurück, Leberzirrhose wird günstig beeinflußt.

Nervöse Störungen: Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen, Neuralgien, Schlaflosigkeit, auch schwer zu behandelnde Migräne.

Nieren- Blasenleiden: Nieren- und Nierenbeckenentzündung, Blasen- und Nieren-steinleiden.

Stoffwechselerkrankungen: Fettsucht, Gelenk- und Muskelrheumatismus, Ischias, Galle- und Bauchspeicheldrüsenerkrankung.

Verdauungsstörungen:
Chronische Darmerkrankungen, Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leber- und Galleleiden, Verstopfung, Durchfälle.
 
 

Wissenswertes über die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist von zentraler Bedeutung für den menschlichen Körper und seiner Gesundheit. Sie ermöglicht den aufrechten Gang, ist sehr belastbar, dabei beweglich und schützt zugleich das Rückenmark.
Auch die Vitalität und den ungehinderten Fluß der Lebensenergie, in der chinesischen Medizin das "Qi" genannt, spielen die Wirbelsäule und ihre zahlreichen Gelenke eine große Rolle. Zwischen den Wirbel verlaufen alle Nerven, die Gehirn und Rückenmark mit unseren Muskeln, Organen und Sinneszellen verbinden. Ist ein Wirbel blockiert, wird der Nerv an dieser Stelle irritiert und der Energiefluß gestört.
Die Folgen reichen von Rückenschmerzen bis zu zahlreichen Beschwerden, die man auf den ersten Blick gar nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung bringt. Eine Übersicht über mögliche Auswirkungen von Wirbelblockaden finden Sie nachstehend aufgeführt.

Mögliche Beschwerden durch fehlstehende Wirbel

C 1 Atlas, Halswirbel
Kopfschmerz, Bluthochdruck, Migräne, chron. Müdigkeit, Schwindel, Gedächnisschwund.

C 2 Axis,
Halswirbel Nebenhöhlenbeschwerden, Augenleiden, Taubheit, Ohrenschmerzen.

C 3 Halswirbel
Gesichtsnervenschmerz, Akne, Zahn-schmerzen, schlechte Zähne, Tinnitus, Neuralgie.

C 4 Halswirbel
Dauerschnupfen, Gehörverlust, Polypen, Katarrh, aufgeplatzte Lippen.

C5 Halswirbel
Heiserkeit, Halsschmerzen, chronische Erkältung, Kehlkopfentzündung.

C 6 Halswirbel
Mandelentzündung, Krupp, steifes Genick, Oberarmschmerz, Keuchhusten, Kropf.

C 7 Halswirbel
Schilddrüsenerkrank., Erkältung, Depressionen, Ängste, Schleimbeutelentz. i.d. Schulter.

Th 1 Brustwirbel
Schulterschmerz, Schmerzen im Unterarm, der Hand, Tennisarm, pelziges Gefühl d. Finger.

Th 2 Brustwirbel
Herzbeschwerden, Rhythmusstörungen, Ängste, Schmerzen im Brustbein.

Th 3 Brustwirbel
Bronchitis, Grippe, Husten, Asthma, Lungenentzündung, Atembeschw., Rippenfellentz.

Th 4 Brustwirbel
Gallenleiden, Gallensteine, Gelbsucht, seitlicherKopfschmerz.

Th 5 Brustwirbel
Leberstörungen, niedriger Blutdruck, Müdigkeit,Gürtelrose, Kreislaufschwäche, Arthritis.

Th 6 Brustwirbel
Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Diabetes.

Th 7 Brustwirbel
Magenbeschwerden, Zwölffingerdarrmgeschw., Schwäche-gefühl, Verdauungsbeschwerden.

Th 8 Brustwirbel
Milzprobleme, Abwehrschwäche, Schwächegefühl, Vitaminmangel.

Th 9 Brustwirbel
Allergien, Nesselausschlag, Schuppenflechte.

Th 10 Brustwirbel
Nierenprobleme, Arterienverkalkung, chronische Müdigkeit.

Th 11 Brustwirbel
Hauterkrankungen wie Akne, Ekzeme, Furunkel, rauhe Haut, Schuppenflechte.

Th 12 Brustwirbel
Blähungen, Rheuma, Wachstumsstörungen, Unfruchtbarkeit.

L 1 Lendenwirbel
Dickdarmerkrankungen, Darmblutungen, Verstopfung, Durchfall, Colitis.

L 2 Lendenwirbel
Blinddarmprobleme, Krämpfe im Bauch, Übersäuerung, Krampfadern, Atembeschwerden.

L 3 Lendenwirbel
Blasenleiden, Fehlgeburten, Bettnässen, Wechseljahrsbeschw., Impotenz, Mentruation.

L 4 Lendenwirbel
Ischias, Hexenschuß, Kreuzschmerzen, schmerzhaftes und zu häufiges Wasserlassen.

L 5 Lendenwirbel
Kalte Füße, Wadenkrämpfe, Knöchelödeme, Schwellungen der Beine und Füße. Kreuzbein Ischias, chron. Verstopfung, Skoliose, Unterleibsprobleme. Steißbein Hämorrhoiden, Afterjucken, Schmerzen beim Sitzen.
 

"Heilen" über die Wirbelsäule

Dorn-Methode und Breuß-Massage
Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückmark. Für alle Funktionen der Organe, Gewebe, ja für jede Zelle unseres Körpers ist die Wirbelsäule das übergeordnete Steuerungsorgan. Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen im Gewebe -nicht nur im Rücken, sondern auch in jeder anderen Körperregion- sind sehr häufig verursacht durch eine Irritation der aus dem Rückenmark ausstrahlenden Nerven, in Folge einer Verschiebung, Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel. Hier liegt der Ansatzpunkt für eine wirkungsvolle Behandlung, die Dorn-Methode und Breuß-Massage.

Die Dorn-Methode:
Der Schwerpunkt der Therapie richtet sich auf die statische Wiederherstellung einer geraden und aufrechten Wirbelsäule. Fehlstellungen der Hüft-, Knie- oder Sprunggelenke verursachen wiederum einen Beckenschiefstand, und das beeinflusst die Statik der Wirbelsäule negativ. Aus diesem Grund müssen vor Beginn der Korrektur der Wirbelsäule als erstes die Beinlänge gemessen und Fehlstellungen behoben werden. Man braucht zum Erkennen und Richten der Fehlstellungen keine Röntgenaufnahmen. Die sensible und geübte Hand des Therapeuten kann die minimale Wirbelsäulenfehlstellung fühlen und mit sanftem Druck korrigieren. Auf diese Art gleitet der Wirbel in seine ursprüngliche Stellung zurück und kann damit zahlreiche Beschwerdebilder, die ursächlich durch diese Blockierung bedingt sind, positiv beeinflussen. Die Gelenkfehlstellungen machen sich durch Veränderungen der Muskulatur bemerkbar. Zum Einen ist sie an diesen Stellen druckempfindlich und zum Anderen zeigt sie sich verspannt, weil sie gegen die Fehlstellung halten muß. Bei den kleinen Muskeln entlang der Wirbelsäule ist das oft wie ein Knubbel fühlbar.

Die Breuß-Massage:
Ist eine feine energetische Rückenmassage, bei der seelische und körperliche Verspannungen gelöst werden. Sie folgt der Theorie, daß es keine "verbrauchten" Bandscheiben gibt, sondern lediglich "degenerierte", mit der Überzeugung, daß wieder eine vollständige Regenerierung erreicht werden kann. Zur Behandlung benutzt man Johanniskrautöl, das sogenannte ROT-ÖL. Dieses wird sanft einmassiert und von den Bandscheiben leicht aufgenommen. Dadurch werden sie wieder dicker, weicher und elastischer und können nach der Massage und durch die Dorn-Methode wieder in ihre ideale Lage zurückgebracht werden.
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Baunscheidtismus

Die Haut ist das größte "Reinigungsmittel" unseres Körpers. Unaufhörlich verdunsten durch Millionen kleiner Gefäße auf unbemerkbare Weise eine Menge verdorbener und verbrauchter Teile.
Das Baunscheidtieren ist eine Behandlung mittels künstlichen Hautausschlag. Ein Ausleitungsverfahren über die Haut. Mit dem Rollenbaunscheidtgerät wird in wenigen Sekunden die zu behandelnde Hautpartie genadelt, die Haut wird leicht geritzt, ohne Blutgefäße zu verletzen und ohne Schmerzen zu verursachen. Die Behandlung bewirkt eine stärkere Durchblutung und der leichte Eingriff in das Lymphsystem beschleunigt die Entgiftung nach außen. Unterstützt wird die Wirkung durch das Baunscheidt-Öl, welches einen Hautausschlag (kleine Pusteln), die schnell wieder verschwinden, hervorruft.

Baunscheidtieren hilft in der Regel schnell und zuverlässig bei:

1. Bei Muskelverspannungen, Muskelkater, Myogelosen.

2. Allen neuralgischen, rheumatischen und Gicht-Beschwerden.

3. Entzündungen der oberen Luftwege und Bronchialasthma.

4. Erschöpfungszustände und Schlaflosigkeit.

5. Frauenleiden.

6. Koliken und Blähungen.

7. Blasen- und Nierenerkrankungen.
 

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